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Häufige Fragen

Kann ich auch mit einem Fachhochschulabschluss zur Promotion zugelassen werden?

Eine Zulassung ist möglich, falls Sie ein einschlägiges Studium mit überdurchschnittlichem Ergebnis abgeschlossen haben. Je nach Qualifikation und Thema ist allerdings damit zu rechnen, dass die Promotionskommission Auflagen zur Zulassung beschließt. Da es hierbei immer auf den Einzelfall ankommt, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Promotionsbüro auf.

Muss ich mich als Promovend/in immatrikulieren lassen?

Ja! Laut Niedersächsischem Hochschulgesetz (§9 Abs. 2 Satz 3) haben sich Promovierende einzuschreiben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kann ich als internationale/r Hochschulabsolvent/in promovieren?

Ja, bei Gleichwertigkeit des ausländischen Studienabschlusses ist es möglich, an unserer Fakultät zu promovieren. Die rechtlichen Vorschriften finden Sie in §7 unserer Promotionsordnung. Sie sollten sich jedoch in jedem Fall mit dem Promotionsbüro in Verbindung setzen, um kritische Punkte vorab zu klären.

Wie soll ein Exposé aussehen und welchen Umfang soll es haben?

Mit dem Exposé, dass Sie dem Antrag auf Zulassung beilegen müssen, sollen Sie darstellen, dass Sie zum einen den aktuellen Forschungsstand Ihres Themas erfasst und sich zum anderen schon grundlegende Gedanke über die zu behandelnden Fragestellungen gemacht haben. Es sollte also Ausführungen zu beidem enthalten - inklusive eines kurzen Zeitplans. Die nötige und sinnvolle Länge des Exposés sollten Sie mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer absprechen. Das Exposé soll von von ihm oder ihr nach Kenntnisnahme gegengezeichnet sein.

In welcher Sprache soll die Dissertation abgefasst sein?

Die Dissertation sollte in deutscher oder englischer Sprache abgefasst werden. In Ausnahmefällen kann der Text auch in einer anderen Sprache verfasst werden. Dies muss allerdings bereits bei der Zulassung beantragt werden. In diesem Fall ist bei der Abgabe auf höchstens zwei Seiten der Arbeit eine Zusammenfassung in deutscher oder englischer Sprache beizufügen.

Wer hilft, wenn ich mich im Kreise drehe bzw. Probleme habe bei der Arbeitsorganisation?

Ihr erster Ansprechpartner sollte Ihre Betreuerin bzw. Ihr Betreuer sein. Darüber hinaus sollten Sie versuchen, sich mit anderen Promovierenden regelmäßig über allgemeine und fachliche Probleme auszutauschen. Das kann z. B. in Nachwuchskolloquien oder auch bei einem Doktorandenstammtisch passieren.
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit über das Fortbildungsprogramm der Universität an Kursen zu dieser Fragestellung teilzunehmen. Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Graduiertenakademie.

Promovieren mit Kind - welche Unterstützung bietet die Universität?

Hierzu finden Sie Informationen auf den Internetseiten der Graduiertenakademie.

Wer hilft bei Unstimmigkeiten und Konflikten mit der/dem Betreuer/in?

Zuerst einmal sollten Sie sicher sein, dass Ihr Konflikt an einem Punkt angekommen ist, an dem eine Einigung ohne fremde Hilfe nicht mehr möglich ist.
Wenn dies der Fall ist, steht es Ihnen offen, sich entweder mit einem der Mitglieder der Mediationsstelle in Verbindung zu setzen oder gemeinsam mit dem Forschungsdekan bzw. den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsdekanats nach einer Lösung des Konflikts zu suchen.

Wie läuft die Disputation ab?

Laut § 14 der Promotionsordnung soll zwei bis acht Wochen nach der Annahme der Dissertation durch die Promotionskommission die mündliche Prüfung (Disputation) stattfinden. Sie dauert 90 Minuten, bezieht sich auf die Dissertation und den weiteren wissenschaftlichen Kontext des jeweiligen Fachgebietes. Begonnen wird mit einem Vortrag der Promovendin oder des Promovenden, der etwa fünfzehn Minuten dauert und sich auf die Dissertation, die eingereichten Thesen und die Gutachten bezieht.
Die Prüfung ist hochschulöffentlich, der Prüfungsvorsitz kann darüber hinaus weitere Gäste zulassen.

Zehn Tage vor der Disputation sollen die Thesen zur Dissertation im Promotionsbüro vorliegen, damit sie rechtzeitig an die Prüfungskommission weitergeleitet werden können. Einzureichen sind sie in elektronischer Form als PDF-Datei. Dies kann per E-Mail erfolgen.

Bei der Ermittlung der Gesamtnote wird die Beurteilung der Dissertation doppelt gewichtet. Zumeist entlastet das die Disputation von übermäßigem Prüfungsdruck. Das Gesamtergebnis wird ihnen unmittelbar nach der Beratung der Prüfungskommission mitgeteilt.

Nach bestandener Disputation dürfen sie den Titel Dr. des. (doctor designatus) führen. Die endgültige Verleihung des Titels "Dr. phil." erfolgt mit Aushändigung, bzw. Übersendung der Promotionsurkunde und erfolgt, sobald Sie Ihre Arbeit veröffentlicht haben und die Nachweise darüber im Promotionsbüro eingereicht haben.

Ab wann darf ich den Titel "Dr. phil." führen

Mit der Überreichung der Promotionsurkunde wird auch der Titel verliehen. Nach erfolgreicher Disputation dürfen Sie den Titel "Dr. des." führen. Sie haben nun zwei Jahre Zeit, Ihre Arbeit zu veröffentlichen. Sobald dies erfolgt ist, können Sie Ihre Urkunde im Promotionsbüro gegen Vorlage eines Präsenzexemplars, des unterzeichneten Revisionsscheins sowie der Bestätigung der Bibliothek über die Veröffentlichung abholen und sich ab diesem Zeitpunkt "Dr. phil." nennen. Selbstverständlich können Sie die Unterlagen auch postalisch einreichen, wir senden Ihnen die Urkunde dann per Einschreiben zu.