FakultätGleichstellung
AG Rassismuskritische Universität

AG Rassismusbedingte Diskriminierung

WOCHE DER RASSISMUSKRITISCHEN LEHRE

Im Wintersemester 2021/22 wird vom 15. bis zum 19. November 2021 von der Arbeitsgemeinschaft eine "Woche der rassismuskritischen Lehre" gestartet.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Sitzung Ihres Seminars in dieser Woche mit einem rassismuskritischen Fokus beleuchten würden. Da ein solcher Fokus auf jegliche Themen anwendbar ist, ist eine Beteiligung für alle Fachbereiche möglich. Die Umsetzung liegt bei Ihnen und eine Bandbreite von Formaten bietet sich an: Die Sitzung könnte unabhängig vom Seminarthema als generelle Einführung in das Thema Rassismus (z.B. White Privilege, White Criticism, Cultural Appropriation, etc.) gestaltet werden oder aber das Seminarthema wird rassismuskritisch beleuchtet und Ihre Studierenden werden damit dafür sensibilisiert auch ein Gastvortrag wäre hierbei natürlich möglich und sehr willkommen.

Damit wir die einzelnen Seminare der Themenwoche zusammenstellen und bewerben können, wäre es schön, wenn Sie uns bis Montag, 04.10.2021 mit einer E-Mail an fakrat.stud@phil.uni-hannover.de mitteilen würden:

  • ob Sie an der Themenwoche teilnehmen
  • was das Thema Ihres Seminars und der entsprechenden Sitzung sein wird
  • ob Sie damit einverstanden sind, dass wir die Sitzung Ihres Seminars und damit auch den Veranstaltungslink zugänglich machen für andere interessierte Studierende und in unserem Programm bewerben

Die Woche der rassismuskritischen Lehre soll als Auftakt dazu dienen, die Studierenden sowie Dozierenden darauf aufmerksam zu machen, dass sich die LUH mit dem Thema Rassismus und rassismuskritische Lehre auseinandersetzt und stärker implementieren möchte.

 

 

ÜBER DIE AG "RASSISMUSBEDINGTE DISKRIMINIERUNG"

Die Leibniz Universität Hannover hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf im Blick auf Chancengleichheit von Frauen und Männern (Stichwort: E-Quality Prädikat) erarbeitet, und diese Ansätze auch auf andere Aspekte des Diversitätsmanagements ausgeweitet (Add-on Diversity).

Diskriminierungsformen sind vielfältig und es fehlt an vielen Stellen an einfach zugänglichen Informationen, wie etwa auch für explizit rassistische Diskriminierungserfahrungen. Auch durch die fehlende Benennung einzelner Diskriminierungsformen (etwa: Rassismus) im Rahmen der Diversity Grundsätze der LUH bleibt unklar, wie die LUH Rassismus strukturell begegnet und welche Angebote es für Betroffene gibt. Angesichts der heterogenen Studierendenschaft ist es aber unverzichtbar, ein Beratungsangebot vorzuhalten und Informationen, Maßnahmen und Ansprechpersonen zentral und übersichtlich auszuweisen.

Die studentischen Vertreter*innen im Fakultätsrat haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich aktiv gegen Rassismus einzusetzen und so an der Philosophischen Fakultät eine Themenarbeit zum Thema rassismuskritische Lehre und zum Umgang mit rassismusbedingter Diskriminierung angestoßen. Als Arbeitsgemeinschaft „Rassismusbedingte Diskriminierung“ arbeiten sie und andere Studierende und Lehrende mit der Fakultät zusammen.

Mitglieder der AG:

Lida Shams-Mostofi (studentische Vertretung im Fakultätsrat)
Tabea Herbst (studentische Vertretung im Fakultätsrat)
Dr. Isabel Sievers (Referentin für Diversity Management der LUH)
Prof. Anja Bandau (Professorin der Romanistik)
Prof. Ruth Mayer (Professorin für Amerikanistik und Studiengangskoordinatorin des internationalen Masterprogramms Advanced Anglophone Studies)
Marlen Fon (Studentin)
Dr. Irina Gewinner (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie)
Vanessa Ohlraun (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Seminar)
Nele Weiher (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Politikwissenschaft)
Alisa Schafferschik (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Sportwissenschaften)
Patrick Bredl (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut der Didaktik der Demokratie)
Tobias Neuburger (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut der Didaktik der Demokratie)

Zusammenstellung von vorhandenen und fehlenden Maßnahmen