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Mystizismus und Spiritualität im Westen: Erbe des Kolonialismus – Gastprofessor aus Kent an der LUH

11.06.2014 - Vortrag „From Mysticism to Spirituality: Colonial Legacies and the Reformulation of 'the Mystic East'“

Richard King, Professor für ›Buddhist and Asian Studies‹ an der Universität Kent (Canterbury, UK) ist vom 9. bis 17. Juni 2014 Gastdozent an der Abteilung Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover.

Er wird am 11.06.2014 einen öffentlichen Gastvortrag mit dem Titel „From Mysticism to Spirituality: Colonial Legacies and the Reformulation of 'the Mystic East'“ halten. Außerdem leitet er einen Workshop zum Thema „Towards a Philosophical Exploration of Early Indian Buddhism“ (10.-14.06.2014)

Der Forschungsschwerpunkt von Professor King ist der wechselseitige kulturelle Transfer zwischen Asien und Europa. Ausgehend von der Zeit des Kolonialismus steht King damit in der europäischen Tradition der Erforschung der religiösen und philosophischen Ideen im historischen Hinduismus und Buddhismus. Er widmet sich zudem der Untersuchung moderner Prägungen und Folgen dieser west-östlichen Begegnungen: hierzu zählen besonders Konzepte von Mystik und Esoterik im Westen und postkoloniale Theorien. Aktuell befasst er sich mit dem sogenannten ›engaged Buddhism‹ als Reaktion auf den vom Westen ausgehenden neoliberalen Kapitalismus.

Für die Studierenden des Faches Religionswissenschaft und Interessierte aus anderen Fächern bietet Richard King ein Blockseminar (10.-14.06.2014) zum Thema „Towards a Philosophical Exploration of Early Indian Buddhism“ an (Anmeldung erforderlich – Termine sind über das Online Vorlesungsverzeichnis einsehbar).

Gastvortrag:

Prof. Dr. Richard King: From Mysticism to Spirituality: Colonial Legacies and the Reformulation of 'the Mystic East'

Wann?          Mittwoch, 11.06.2014, 18 – 20 Uhr

Wo?               Raum 105 (Gebäude 1211), Schlosswender Str. 1

Web               www.ithrw.uni-hannover.de