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Führender Medienwissenschaftler zu Gast bei den American Studies

"Media studies, cultural theory, science studies. phenomenology, contemporary literature, philosophy, critical theory" - diese Schwergewichte kultur-, medien- und sozialwisssenschaftlicher Forschung zählt Mark Hansen, Literaturprofessor an der Duke University in North Carolina, zu seinen Interessensgebieten. In diesem Sommer ist der Wissenschaftler, international einer der wichtigsten Repräsentanten der medientheoretischen und technikphilosophischen Debatte, zu Gast im Englischen Seminar/ American Studies.

1994 wurde Prof. Hansen an der University of California at Irvine mit der Studie zu From Heidegger to Horror. A Critique of the Machine Reduction of Technology from Romanticism to Contemporary Theory promoviert. Es schlossen sich Tätigkeiten an verschiedenen US-amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, u.a. in Chicago und Princeton, an.

Seit 2008 arbeitet Prof. Hansen an der Duke University, wo er in eine Vielzahl von Lehrprojekten in der Literaturwissenschaft, der Kunstgeschichte, der Informationswissenschaft sowie den Visual Studies eingebunden ist. Auf diesen Feldern ist zudem eine Vielzahl von Buch- und Zeitschriftenpublikationen erschienen. Prof. Hansens Forschungen wurden in den letzten Jahren von einer Reihe der renommiertesten amerikanischen Stiftungen und Universitäten ausgezeichnet.

Prof. Hansens Aufenthalt am Lehr- und Fachgebiet American Studies des Englischen Seminars von Ende Juni bis Mitte Juli steht insbesondere im Zusammenhang mit der Herausbildung eines Medienprofils und der Integration medienrelevanter Schwerpunktthemen in die bestehenden Curricula. Mit Unterstützung des renommierten US-amerikanischen Wissenschaftlers sollen medienwissenschaftliche Fragestellungen und Methoden in die Lehre der American Studies integriert werden, um so letztlich die institutionelle Verankerung der interdisziplinär angelegten Medienwissenschaften an der Philosophischen Fakultät vorzubereiten.

Während seines Lehraufenthalts, der von der Fulbright-Programm und im Rahmen des Gastwissenschaftlerprogramms der Philosophischen Fakultät gefördert wird, wird Prof. Hansen in eine Reihe von Seminaren zu kultur- und medienwissenschaftlichen Schwerpunkten eingebunden sein, Workshops für Studierende und Postgraduierte durchführen und seine Forschungsschwerpunkten in Diskussionen und Vorträgen vorstellen.

Mehr zu Prof. Hansens Veranstaltungsreihe am 2., 3. und 6. Juli findet sich hier.

Prof. Hansens Website an der Duke University schließlich ist hier zu finden.