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"EveryBody Tells a Story": Zur Geschichte von Sport-, Körper- und Bewegungskulturen

Am 11. und 12. Oktober findet die diesjährige Jahrestagung der DVS-Sektion Sportgeschichte am Institut für Sportwissenschaft statt.

Unter dem Titel "EveryBody Tells A Story" wird im Rahmen der zweitägigen Tagung das Spektrum der behandelten Themen von der kritischen Reflexion der individual- und milieugeschichtlichen Methode der Oral History, über die eher theoriegeleiteten Ansätze der Kultur- und Körpergeschichte hin zu allgemeinen Längsschnittperspektiven von vergangenen und gegenwärtigen Bewegungskulturen sowie deren medialen Inszenierungen auf lokaler und globaler Ebene führen.

Im Verständnis einer Kulturgeschichte von Körper, Bewegung und Sport wird nach Sinnkonstruktionen und Wirklichkeitsdeutungen der Menschen in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart gefragt. Die rezente Öffnung der Sportgeschichte hin zu einer Kulturgeschichte von Bewegung, Körper und Sport bringt eine verstärkte Diskussion um die Zukunftsperspektiven einer deutschsprachigen Sportgeschichtsschreibung im herkömmlichen Verständnis mit sich. Diesen Diskurs produktiv zu nutzen und sich den Herausforderungen einer zukünftigen Weiterentwicklung zu stellen, ist ein zentrales Ziel dieser Tagung, um unterschiedliche Zugänge und Inhalte miteinander in Dialog zu bringen und die Sportgeschichte innovativ zu beleben und fortzuschreiben.

In den vier thematischen Schwerpunkten werden neben den zwei hochkarätigen englischsprachigen Keynotes, elf wissenschaftliche Vorträge geboten, die sowohl theoretisch fundierte als auch empirisch geleitete Forschungsansätze und -ergebnisse darlegen und zum Austausch und zur Diskussion anregen werden. Damit werden aus historischer Perspektive kritische Akzente zu dem u.a. in sozialen, politischen und ökonomischen Diskursen hoch virulenten Thema „Gesundheit“ gesetzt. Die übergeordnete kulturgeschichtliche Perspektive wird Fragestellungen in Bezug auf Sport-, Körper und Bewegungskulturen ins Zentrum stellen und sie nach gesellschaftlichen Konstruktions- und Rekonstruktionsmotiven sowie ihren historischen Deutungen fragen.

Weitere Informationen und das Tagunsprogramm finden Sie hier.