• Zielgruppen
  • Suche
 

Neue Professorin am Institut für Soziologie in Kooperation mit dem DZHW

Zum Sommersemester 2018 hat Frau Prof. Dr. Sandra Buchholz die Professur für „Quantitative Lebensverlaufssoziologie“ am Institut für Soziologie und gleichzeitig die Leitung der Abteilung „Bildungsverläufe und Beschäftigung“ am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) übernommen.

Bevor sie an die Leibniz Universität und das DZHW gewechselt ist, leitete Frau Buchholz von 2017 bis 2018 das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe in Verbindung mit der W3-Professur für Bildungsforschung im Längsschnitt an der Universität Bamberg. Ihr wissenschaftlicher Werdegang begann an der Universität Bielefeld, wo sie ein Studium der Soziologie (Diplom) 2003 abschloss. 2008 folgte die Promotion mit der Arbeit „Die Flexibilisierung des Erwerbsverlaufs. Eine Analyse von Einstiegs- und Ausstiegsprozessen in Ost- und Westdeutschland“ (Universität Bamberg). Von 2012 bis 2017 übernahm sie die Vertretung der Professur für Soziologie an der Universität Bamberg und habilitierte sich dort 2016 (Venia Legendi: Soziologie).

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Analyse sozialer Ungleichheiten, der Lebensverlaufsforschung und der Bildungs- und Arbeitsmarktforschung. Dabei spielt der internationale Vergleich eine zentrale Rolle in der wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Buchholz.

Das DZHW ist ein enger Kooperationspartner des Leibniz Forschungszentrums Wissenschaft und Gesellschaft (LCSS) und betreibt anwendungsorientierte empirische Forschung im Bereich des Hochschul- und Wissenschaftssystems.  Profilbildend sind seine deutschlandweit einzigartigen Langzeitstudien zu Studienberechtigten, Studierenden und Absolventen sowie seine wissenschaftlichen Untersuchungen zu Prozessen der Internationalisierung des deutschen Hochschulsystems, des lebenslangen Lernens und der Hochschulsteuerung und -finanzierung. Erweitert wird dieses Spektrum um Analysen und Informationen über das deutsche und internationale Forschungs- und Wissenschaftssystem, insbesondere mit dem Schwerpunkt Bibliometrie. Es versteht sich als Teil der wissenschaftlichen Gemeinschaft und als Dienstleister für eine evidenzbasierte Hochschul- und Wissenschaftspolitik in Deutschland. Mit der Berufung von Frau Buchholz ist es gelungen, eine ausgewiesene Expertin im Bereich der Bildungs- und Ungleichheitsforschung zu gewinnen, die in den nächsten Jahren sicherlich umfassend dazu beitragen wird, die Arbeit des DZHW sowie die Forschung innerhalb des Fakultätsschwerpunkts „Wissenschaftsreflexion“ weiter zu profilieren.

Die Philosophische Fakultät begrüßt Frau Prof. Buchholz herzlich und wünscht einen guten Start!

Mehr Informationen zu Prof. Dr. Buchholz finden Sie hier.