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Tagung „Emigration, Migration und Kultur“ (14.-16.09.)

Auf der Tagung „Emigration, Migration und Kultur“ wird vom 14. -16. September im Leibnizhaus zusammengetragen und diskutiert, was die wissenschaftliche Psychologie heute zu diesem Themenfeld beitragen kann. In theoretischen und empirischen Beiträgen werden die wichtigen Aspekte des Tagungsthemas aus kulturpsychologischer Sicht und aus der Perspektive der Geschichte der Psychologie beleuchtet.

Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig, vorübergehend oder dauerhaft ihre bisherige Heimat verlassen, bringen in eine neue Umgebung ihre persönlichen Lebensgeschichten, ihre Muttersprachen, ihre Werthaltungen und Überzeugungen mit. Nicht immer sind diese mit der „Kultur“ der neuen Umgebung auf Anhieb kompatibel. Kleinere oder auch größere Anpassungen sind auf beiden Seiten erforderlich, um ein neues gesellschaftliches Miteinander von Alteingesessenen und Neuankömmlingen zu ermöglichen. Das betrifft alle Ebenen – von persönlichen und professionellen Kontakten bis hin zur Verfasstheit privater und öffentlicher Institutionen, wie zum Beispiel dem Bildungs- und Gesundheitswesen. Die damit zusammenhängenden Fragen und Diskussionen sind angesichts der derzeitigen, weltweiten Fluchtproblematik ein zentrales Thema von Medien und Politik, aber auch verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. Dabei ist das Thema aus historischer Perspektive nicht neu. Migration hat es immer gegeben und die betroffenen Menschen sind je nach historisch-politischer Konstellation auf sehr unterschiedliche persönliche und gesellschaftliche Weise mit den damit einhergehenden Fragen und Problemen umgegangen.

Tagungsprogramm

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Elfriede Billmann-Mahecha.