Tijan Sila Werkgespräch

© Ralf Hansen

Am 1. Juni findet die Abschlussveranstaltung der Hannoverschen Poetikdozentur für Neue Deutsche Literatur 2025/26 mit dem amtierenden Poetikdozenten Tijan Sila statt

Gibt es für Menschen, die Krieg erlebt haben, überhaupt ein „Ankommen im Frieden“ oder ist das Leben danach zwangsläufig von Leid geprägt?

Damit beschäftigt sich Tijan Sila bereits seit seinem Debüt Tierchen unlimited und auch in seinem Text Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde, für den er den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt. In Radio Sarajevo schildert er am Beispiel des zehnjährigen Tijan und seiner Freunde, die zerbrechliche, vom Krieg gezeichnete ‚vergessene‘ Generation bosnischer Kinder, der er ein literarisches Denkmal setzen will.

Im Gespräch mit Laura Beck gibt der Autor einen Einblick in Herkunft, Sprache und Antrieb seines literarischen Schreibens.

Montag, 01.06.2026, 19.00 Uhr Lesung und Werkgespräch mit Tijan Sila, moderiert von Dr. Laura Beck (LUH)

Ort: Die Veranstaltung findet im Literaturhaus Hannover statt (Sophienstr. 2, 30159 Hannover).

Lehrende wie Studierende können nach Voranmeldung kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen.
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 27.05.2026 bei Laura.Beck@germanistik.uni-hannover.de.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Tickets unter: https://www.literaturhaus-hannover.de/veranstaltung/tijan-sila-1


Alle Informationen zum Projekt finden Sie unter www.ndl-poetik.de.